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Tango: Tango: Milonga Del Angel



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Artist: Combo Tango

2007 | Acoustic Records

Details:

Critics and music enthusiasts alike were thrilled with the first Combo Tango CD. The second CD presents compositions by Piazzolla, Troilo, Pugliese and again, the result is fantastic. We are also enchanted by the musical virtuosity and the sensual atmosphere the CD creates.

Duration: 38 min.

 

Tracks

1 milonga del angel
Artist: combo tango
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2 tango for hege
Artist: combo tango
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3 tangovals
Artist: combo tango
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4 milonga de mis amores
Artist: combo tango
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5 milonga for hege
Artist: combo tango
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6 verano porteño
Artist: combo tango
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7 el fuego
Artist: combo tango
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8 oblivion
Artist: combo tango
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9 garua
Artist: combo tango
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10 recuerdo
Artist: combo tango
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11 nostalgic waltz
Artist: combo tango
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12 la yumba
Artist: combo tango
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Reviews

Beide Cds von Combo Tango, diese und die erste,
sind etwas vom Besten, was in Europa (genauer
gesagt in Norwegen) an Tangomusik (ein)gespielt
worden ist. Warum ist das so?
1. Originalität und Eigenständigkeit im Klang und
den Arrangements. Die Stücke auf beiden Cds
weisen einen charakteristischen, einmaligen Klang
auf. Beim Hören hatte ich unmittelbar den Eindruck
von dichter Webung, die Klangstimmung ist von
betörender Weichheit und sanfter Melancholie, die
einem das Gefühl gibt, in eine Klangwelt
eingesogen zu werden, so dass man durch ihr
Hören von der übrigen Welt lufticht getrennt wird;
Vakuumgefühl. Die gedämpft-weiche Stimmung
zieht sich durch alle Stücke, auch die Milongas, was
einen aber nicht in einen Schlund hinunterzieht, im
Gegenteil: die Stücke sind wach, kräftig und
lebendig gespielt und so gelingt es ihnen, einen in
dem eigenartigen Gefühl zwischen Melancholie und
aufkeimender Fröhlichkeit pendeln zu lassen, was
für die Tangomusik so typisch ist.

Dieser Klang wird wahrscheinlich erzeugt einerseits
durch die ungewöhnlichen (tangofremden)
Instrumente wie Trompete oder Klarinette,
andererseits durch das konzentrierte
Zusammenspiel.

2. Arrangements: die Stücke sind so arrangiert,
dass ihre Komplexität zur Geltung kommt ohne
deshalb dem Fluss und der Tanzbarkeit abträglich
zu sein. Die Tangos erinnern dadurch an die
Konzentration von Kammermusik und man kann
dadurch verstehen, warum Kompositionen wie
"Recuerdo" und "La Yumba" sich auch nach
zigfachem Hören nicht abnützen.

3. Musikalität und Technik: alle Musiker zeigen
musikalische Vielfalt in ihrem Spiel und
beherrschen ihre Instrumente.

4. Tanzbarkeit: es gibt auf beiden Cd viele gut
tanzbare Stücke, die in Milongas gut erprobt
worden sind. Auf der ersten Cd sind es vor allem
die Milongas und die Valses, auf der Cd "Milonga
del Angel" sind es vor allem "Recuerdo", "La
Yumba", "Garua", "Milonga de mis Amores" und der
wunderbare "Tangovals".




Christoph Buchs, 20070404

 

Offenbar ist das Ensemble aus Oslo in den letzten Jahren kräftig mutiert. Im Zentrum steht zwar immer noch Ole Amund Gjersvik, aber ansonsten ist auf dieser CD alles anders. Wirkten bei der Debut-CD noch zehn Musiker mit, so erklingen hier nur noch Klavier, Bass, Violine und Klarinette. Auch von den Anklängen an Folklore und den abwechslungsreichen Kurz-Nummern ist nichts geblieben. Combo Tango spielen gediegenen Tango im Nuevo-Gewand. Fünf der zwölf Titel hat Gjersvik beigesteuert, den Rest aber bilden lupenreine Klassiker wie "La Yumba", "Oblivion", "Recuerdo" oder die "Milonga de mis Amores". Die ansprechende musikalische Buntheit von früher ist einfach weg. Drei Titel von der Debut-CD hat Gjersvik mit der verkleinerten Formation hier neu eingespielt, den "Tango for Hege", die "Milonga for Hege" sowie den "Nostalgic Waltz".
Ohne das Bandoneón und auf vier Musiker beschränkt klingt die Musik von Combo Tango jetzt noch kammermusikalischer als vorher. Da sind immer noch dieses nordische Grundgefühl, ein Hauch von sanfter Tristesse, die konzentriert-ruhige Spielweise und das äußerst feine Gefühl für den Klang. Der getragene Sound der Klarinette verstärkt diesen Eindruck von Nordland-Tango-Blues noch.
Musikalisch, interpretatorisch gesehen ist die Musik allerdings große Klasse, hier sitzt einfach jeder Ton und jede Nuance, schon allein diese Qualität im Spiel zu hören macht Spaß.
Außerdem zeigt sich Gjersvik hier endgültig als begnadeter Arrangeur. Der Mann macht das mittlerweile so gut, da kommt selbst das eine oder andere Porteño Ensemble nicht mit. Als Beispiel möchte ich hier nur die ungemein überzeugende Version von "Recuerdo" nennen. Und "Garua" klingt bei Combo Tango so, als habe es Pedro Laurenz höchtspersönlich gerade für sein Quinteto Real zurechtgemacht.
Auch wenn sich diese CD der Formation aus Oslo von den munteren Anfängen unterscheidet - perfekt geraten und hörenswert ist sie trotzdem, das Bandoneón vermisst man dabei überhaupt nicht.

Jürgen Bieler in Tangodanza Nr. 3, 2007


Tangodanza, 20070706

 

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