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Salsa: Filmsoundtrack: El Cantante



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Artist: Anthony, Marc

2007 | Sony

Details:

Hector Lavoe is the most famous "Voz" of Salsa. The movie, in which Marc Anthony plays Hector Lavoe, and also this CD are an hommage to that great artist.

Duration: 47 min.

 

Tracks

1 el cantante
Artist: marc anthony
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2 mi gente
Artist: marc anthony
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3 escandalo
Artist: marc anthony
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4 aguanile
Artist: marc anthony
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5 che che cole
Artist: marc anthony
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6 el dia de suerte
Artist: marc anthony
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7 que lio
Artist: marc anthony
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8 quitate tu
Artist: marc anthony
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9 todo tiene su final
Artist: marc anthony
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10 toma de mi
Artist: marc anthony/ jennifer lopez
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Reviews

Zu Beginn dieser Besprechung möchte ich wieder einmal betonen, dass meine Worte nur meine persönliche Meinung wiedergeben, sie sich aber nie anmassen will, über gute oder schlechte Salsa generell zu urteilen.

Dass die CD «El Cantante» erschienen ist, hängt mit dem demnächst auch in der Schweiz anlaufenden, gleichnamigen Film zusammen.
In diesem Film wird die Geschichte des legendären, leider früh verstorbenen Sängers Hector Lavoe aus New York erzählt.
Gespielt wird Hector Lavoe im Film von niemand geringerem als Marc Anthony.
Damit ist auch klar, dass es einen Filmsound brauchte und der wurde eben mit Anthony neu eingespielt. Dieser Hintergrund war bestimmend dafür, dass es in erster Linie darum gegangen ist, einige der grossen Hits aus dem Repertoire von Lavoe aufzufrischen und neu einzuspielen.
Diese Aufgabe wurde von Anthony sehr gut gelöst, er hat ja wirklich ebenfalls eine sehr gute, charismatische Stimme.

Leider ist das für mich der einzige positive Punkt an der CD.
Die Produktion und das Musikalische entsprechen nicht meinem Geschmack.
Kennt man die Originale, erscheint die musikalische Produktion unter Sergio George für mich billig.

«El Cantante», der Titelsong der CD ist im Original eine zehn Minuten lange Nummer, die Ruben Blades geschrieben hat. Das Stück ist wegen seiner Länge nur in bestimmten Momenten an Events einsetzbar. Es braucht eine gewisse Stimmung und ein entsprechendes Publikum, damit der brüchig-kitschige Charme dieses tollen Stückes zum Tragen kommt.
Sergio George hat den Track auf mehrheitstaugliche 6:47 zusammengeschnitten, damit entfällt leider ein grosse Teil dieser epischen Orchestersequenz, die sich so schön verliert, bevor Lavoe den Faden wieder aufnimmt. Zudem hat er das Tempo noch leicht gepuscht, was auch nicht nötig gewesen wäre.
Grundsätzlich geht es auf der ganzen CD um eine möglichst nahe Kopie der Originalversionen. Wie gesagt, für den filmischen Aspekt verständlich, musikalisch bringt es aber nichts.
Wie man auch einen Lavoe-Song aufnehmen und frisch interpretieren kann, ohne das Original zu verraten, haben Ocho Y Mas mit ihrer Version von «Vamos A Reir Un Poco» ja bestens bewiesen.

Leider hat die Aufnahme noch einen weiteren gravierenden Minuspunkt: Die Abmischung des Basses ist viel zu aufdringlich und noch viel schlimmer, er ist schlichtweg falsch (man höre sich mal die Nummer 9 «Todo Tiene Su Final» an). Dass das einem Musikerohr nicht weh tut, ist mir schleierhaft.

Um die Besprechung dennoch mit einem positiven Punkt beenden zu können, schliesse ich mich in einem Punkt andern Besprechungen an: Wenn Leute sich den Film anschauen gehen und so den Weg zu den originalen Songs von Lavoe finden, hat die CD gleichwohl einen guten Zweck erfüllt.


Mit freundlicher Genehmigung des Autoren entnommen der Website
www.saltho.ch


DJ Thomas Heiniger, 20070821

 

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