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Tango: Neotango: Maldito Tango



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Artist: Melingo, Daniel

2008 | Ma

Details:

Melingo is one of the most charismatic Tango singers. You will never forget him once you have heard him. His voice testifies many sleepless nights, his songs transmit a rather grim view of the world. Raucous, ferocious, uncompromising. Charme and grace? Rather not. Instead, passion for life with all its rough edges, the life of the lonely and desperate.

Duration: 47 min.

 

Tracks

1 en un bondi color humo
Artist: melingo
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2 julepe en la tierra
Artist: melingo
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3 a lo magdalena
Artist: melingo
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4 se igual
Artist: melingo
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5 fabriquera
Artist: melingo
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6 luisito
Artist: melingo
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7 cha digo
Artist: melingo
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8 pequeño paria
Artist: melingo
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9 montmartre de hoy
Artist: melingo
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10 cuando la tarde se inclina
Artist: melingo
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11 eco il mondo
Artist: melingo
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Reviews

Zuerst gab es "Santa Milonga", nun ist "Maldito Tango" angesagt. Auf Daniel Melingos erstem Album wurde die Milonga heilig gesprochen, nun ist er bereit, alle Schmach auf sich zu nehmen. Jawohl, denn es gilt, sich von dem verfluchten Tango nicht vereinnahmen zu lassen. Und so verehrt er den Tango ebenso wie er ihm das Mark aussaugt und den Saft auspresst. Ein Filou, der aus allen Poren die Essenz von Buenos Aires schwitzt.



Was macht Melingos Zauberformel aus? Man nehme eine Prise Roberto Goyeneche, jenem leidenschaftlich-fiebrigen Tangosänger, den alle "El Poloaco" nennen, mische sie mit der "schlechten Saat" (The Bad Seeds) eines Nick Cave, spare nicht mit einer guten Dosis Tom Waits und schmecke das Ganze mit etwas Gainsbourg ab. All diese knurrend-kehligen Stimmen und wettergegerbten Gesichter vermitteln einen Eindruck von Melingos diabolischen Qualitäten: ein alter Schelm, der eigentlich noch gar nicht so alt ist, aber dessen Gaunerhumor unerschöpflich ist.

Melingos Tango speist sich aus den Quellen der Rockmusik. Was im heutigen Argentinien eine Selbstverständlichkeit darstellt, ist von ihm in den achtziger Jahren maßgeblich geprägt worden. Als Reaktion auf die Militärdiktatur und den Zusammenbruch aller Moralkodexe bildete sich eine stürmische alternative Rockszene und Melingo gehörte als Mitglied von Los Abuelos de la Nada ("Die Großväter aus dem Nichts") und Los Twist den einflussreichsten Bands dieser Zeit an. Ist damit sein musikalischer Radius bereits abgesteckt? Weit gefehlt! In dem temperamentvollen Sänger mit der markigen Stimme steckt ebenso der kleine Spatz, der sich im feuchten Morgennebel des Plata verkühlt hat.

Die Kunst des Tangos ist vor allem ein Balanceakt: man wiegt sich und biegt sich ohne dabei das Gleichgewicht zu verlieren und hinzufallen. Auf jeden Fall eine elegante Form, gemeinsames Glück zu finden. Daniel Melingo lenkt nun die Regeln des Tango in eine andere Richtung: er verfälscht und unterwandert diese Regeln und -siehe da! - lässt sie dadurch neu erblühen. Dabei kann er nur gewinnen. "Der Tango wird immer das machen, was er von uns will" schrieb einst José Luis Borges. Eine Betrachtung aus der Ära des Carlos Gardel, die nach achtzig Jahren weiterhin Bestand hat.

Melingo haucht dem Tango-Cancion - jenem Genre, für das Gardel wie kein anderer steht - neues Leben ein. Unverschämt und doch stets mit dem richtigen Gespür veranschaulicht unser Mann hier die Bedeutung sich ergänzender Gegensätze. Mit "Maldito Tango" verlässt er die abgekapselte Welt zigfacher Neuinterpretationen, indem er sich bei den Dichtern von Vorgestern und Übermorgen bedient.

Während er die Luft von Buenos Aires inhaliert, lässt er ein Polaroid-Panoptikum an Charakteren entstehen, die das Leben gezeichnet hat: der auf Busse spezialisierte Taschendieb, das heulende Freudenmädchen, der sich durch Mülltonnen wühlende Obdachlose, der die Nacht durchtanzende Tagelöhner, das vor Einsamkeit sterbende Kind, die vom Montmartre Zugezogene, die verstohlenen Liebkosungen eins Paars im Halbdunkel, der bejahrte, in Hurenarmen sterbende Playboy, Polizisten, die in einer Bar eine Razzia vornehmen und natürlich der soeben Verlassene - der Tango fühlte sich immer schon zu Verlierern hingezogen.

"Maldito Tango" - solange wie der Tango schon verflucht wird, müsste er schon längst tot sein. Aber im Gegenteil: zusammen mit seiner älteren Schwester Milonga, seinem betagten Cousin Walzer und sogar mit Chamamé, dem ländlichen Onkel aus dem weitflächigen Nordosten Argentiniens, trägt dieser Tango, der die urbanen Wunden widerspiegelt, beinahe schon jubilierende Züge und schlägt so allem Grießgram ein Schnippchen. Bei Melingo haust die Moderne im Ursprünglichen, er beschränkt sich nicht auf die Rolle des Produzenten, sondern verlässt die ausgelatschten Trampelpfade und biegt in Seitenwege ein, um zu erkunden, was eine urbane Stadt ausmacht.

Seine Komplizen, die raffinierten Wortschmiede der Umgangssprache (wie beim Tango-Slang Lunfardo), aber auch eine Truppe abenteuerlustiger Musiker, bilden zusammen eine Art Schurkenbündnis. ..das zu feiern versteht. Aufs Geratewohl wird da innerhalb einer Instrumentalpassage ein Klarinettensolo zum Schwellen, eine singende Säge zum Schwingen gebracht - und der Cajon gibt dazu den Takt. Sowohl Juan-Carlos Caceres und seine mehr als düstere Welt, als auch der junge, bildhübsche Cristóbal Repetto, der bekanntlich "ein Grammophon verschluckt" hat, ziehen hier vorbei wie geheimnisvolle Schatten.

Bei "Santa Milonga" handelte es sich noch um ein "Best Of" vorangegangener Abenteuer. "Maldito Tango" ist dagegen innerhalb von sechs Monaten geschaffen, demontiert und wiederaufgebaut worden. Ein Album, das weder in die Jazz-, noch in die Tango-Schublade passt. Vielmehr haben wir es hier mit einer funkelnden Kreation zu tun, die sich den Tangoregeln entzieht, indem sie den Humus in Bewegung bringt ("Julepe en la tierra") und den Schritt mit einer filmischen Detailverliebtheit - quasi im Stil der Nouvelle Vague ("Pequeño paria") - anzeigt. Oder es wird einfach zu einer ausgeflippten Litanei ("Eco il Mondo") improvisiert. ?Maldito Tango? ist voll von solchen Kleinoden.

Last, not least noch der dringende Rat, Melingo unbedingt mal auf der Bühne zu erleben. Denn das ist sein natürliches Element, sein Straßentheater: ein Balanceakt, der aber doch zu heikel ist, um ohne szenische Vorarbeit funktionieren zu können: seien es Melingos Grimassen eines verblüfften Pierrots, die den Zuschauern ebenso Lacher wie Tränen entlocken, sei es seine tragikomische Haltung, die immer ein bisschen so wirkt, als ob er sich nach einem bösen Streich hinter einer Straßenlaterne verstecken wollte...Verzieh' Dich besser, Melingo, da bist Du zu weit gegangen!

Und es ist ganz gewiss kein Zufall, dass Melingo auf dem bahnbrechenden Label Mañana veröffentlicht, das von Eduardo Makaroff (dem argentinischen Mitglied des Gotan Project) ins Leben gerufen wurde. Denn Melingos Tango (und alles andere, was seine Musik auszeichnet) steht mit dem Morgen bereits auf du und du...


(Rémy Kolpa Kopoul ist eine Art ?französischer Charlie Gillett?. Bereits Ende der Siebziger Jahre war er in Frankreich einer der ersten Musikjournalisten, die ihren Schwerpunkt auf lateinamerikanische Themen legten. Er hat schon mehrere Folgen der CD-Reihe ?Brasil Do Futuro? zusammengestellt und ist mit seiner eigenen Sendung regelmäßig auf Radio Nova zu hören.)



Rémy Kolpa Kapoul, 20080401

 

Daniel Melingo gehört zu jenen schönen Entdeckungen in meinem Leben, die eine Erkenntnis herbeiführen. In diesem Fall lautet meine Erkenntnis, dass ohne ihn der Tango ärmer wäre.Seine neueste CD "Maldito Tango" ("Verfluchter Tango") ist für mich ein Schatz. Ein musikalisches Erlebnis der besonderen Art, denn er schafft es, Bilder, Assoziationen und Gefühle wiederzugeben und auch hervorzurufen. Die CD fängt mit dem Titel "En un bondi color humo" an ("In einem Bondi mit der Farbe des Rauches"). "Bondi" wird in Buenos Aires der öffentliche Bus (bus colectivo) genannt, der immer überfüllt ist, oft keine festen Fahrtzeiten hat und gleichzeitig geliebt und gehasst wird. Melingo erzählt singend eine kleine Geschichte über einen jungen Mann, der im "Bondi" einen Streit anfing, der Streit führte zu einer Prügelei, ein Offizier kam und nahm ihn mit. Und der "Bondi" setzte seine Fahrt fort...

Diesen excellent beschreibenden, gefühlvollen prosaischen Text verfasste unsere Tangofreundin "mim" für das Salzburger Tangomagazin Panchotango. Die von Ihr gesetzten Schwerpunkte betonen den Text, wohingegen ich die musikalische Betrachtung in den Vordergrund gerückt habe. Das führt zu einer idealen Ergänzung der beiden Rezensierungen. Aus diesem Grund verweise ich gerne auf das Magazin und ermuntere euch, "mim" virtuell zu besuchen um in den Genuss des gesamten Textes zu kommen.

Gesamten Text im Tangomagazin Panchotango lesen...

www.un-loco.de


Peter Stiens, 20080819

 

Furztrocken, ohne technischen Schnickschnack erreichen mich die ersten Töne von "En un Bondi Color Humo", mit denen gleich wieder der Schelm durchschimmert. Eine Musik, mit einer Fröhlichkeit wie man sie zum Beispiel mit dem Soundtrack zum thematisch sehr traurigen Kinofilm "Zug des Lebens" assoziiert. Zigeunermusik eben, so hätte man es früher genannt. Gipsymusik, heute? Naja, nicht wirklich. Um genau zu sein, hat er eine Milonga geschickt in diese Musik verpackt.

"Julepe en la Tierra" kommt mit gleicher Fröhlichkeit daher. "A Lo Magdalena", ein Tango, ist handgemachte Musik, mit französischem Akzent. Klingt ein bisschen nach "El Motivo", es stellt sich mir die Frage wer die quäkige Stimme singt und ob es sich dabei um eine Persiflage handelt. "Se Igual", ebenfalls ein Tango und genau wie der Vorgängertitel gut tanzbar, lässt uns wieder an die vielen Seine-Brücken denken. Die Stimme ist ohne Zweifel das Besondere an den bisherigen Titeln. Ich will mich nicht in die Schlange der Tom-Waits-Vergleicher einreihen, aber die Stimme ist schon, Verzeihung, geil.

Kaum habe ich diesen Satz geschrieben folgt das erste instrumentale Stück, "Luisito", das es in sich hat, es marschiert, Melingo pfeift, das Saxophon singt. Na bitte, so soll es sein. Tango der Herz und Beine trifft.

Grad hab ich mich eingehört und glaube den restlichen Verlauf der CD erahnen zu können, da straft Melingo mich gnadenlos ab. "Chadigo" beginnt wie eine der zahlreichen von Gitarren getragenen Milogas, wie z. Bsp Zitarrosa unzählige gespielt hat, aber bereits nach einigen Takten schimmert die Westerngitarre - "Spiel mir das Lied vom Tod" lässt grüssen - gnadenlos durch. Mönchsgesang trägt den Titel weiter zu einem Heavymetall Riff, das allerdings auf der Bratsche ertönt. Beim zweiten Hören stelle ich fest, daß unter die Bratsche tatsächlich eine Bratgitarre á la Metallica gemischt wurde. (ob die Bratsche daher ihren Namen hat?)

"Pequeño Paria" beginnt mit psychedelischen Tönen, wie die sehr frühen Pink Floyd. Doch schon nach wenigen Momenten trägt mich das Schlagzeug weiter zum A-capella-Chor. Südamerikanische Gospelgesänge sind schlafmützig gegen das, was Daniel Melingo und seine Freunde hier bieten. Ich kann nicht anders. Mein ganzer Körper wippt im Rhythmus der Musik, die sich mittlerweile zum A-capella-Gesang gesellt hat. Mann, diese Stimme fängt einen wirklich ein! Wie nicht anders zu erwarten, schliesst der Titel mit psychedelischen Effekten. Keine "Bügelmusik" für meine Frau.

Mit "Mont Martre de Hoy" kehren wir zum guten, alten Tango zurück. Gitarre, Geige, Bandoneon und Klarinette bestimmen das Bild. Darin eingebettet, eine Stimme die man unter Tausenden erkennt. Doch halt, die Geschwindigkeit täuscht einen Tango vor -der Scharlatan singt in Wirklichkeit eine langsame Milonga. "Cuando la Tarde de Inclina" verwöhnt uns ebenfalls mit all den Zutaten, die einen guten Tango kochen lassen. Umrühren. Fertig! Melingo hat Alles bestens abgeschmeckt.

"Eco il Mondo" ist, um im Bild zu bleiben, eine Nachspeise, die manchem schwer im Magen liegen wird. Mit über zwölf Minuten nicht gerade kurz, zeichnet Melingo Stimmungen. Mit seiner Stimme. Mit dem Kontrabass. Und mit Vogelgezwitscher. Minutenlang. Zuerst ist mir der Titel wegen des Vogelgezwitschers ziemlich auf die Nerven gegangen. Ja, das kommt davon, wenn man zu rezensierende Platten im Auto auf dem Weg zum Kunden hört. Mittlerweile habe ich den Titel auf einer ordentlichen Steroanlage gehört. Nun, er gefällt mir jetzt besser. Mim, eine befreundete Redakteurin hat mit ihrer Sichtweise ebenfalls dazu beigetragen, den Titel besser zu verstehen. Ich will Ihrer Schilderung nicht vorgreifen, daher freue ich mich schon jetzt auf ihre Rezensierung auf www.panchotango.at.

Die letzten Töne dieser konzeptartigen CD verhallen im Wohnzimmer. Was bleibt mir nun als Fazit? Das ganze Melingo-ist-der-Punker-der-Tangoszene-Gequatsche trifft aus meiner Sicht, zumindest für diese CD in keinster Weise zu. Melingo ist ein Künstler mit ernsten Ambitionen, möglicherweise gar mit politischen, denn in "Pequeño Paria" singt er von verlorenen Kindern. Die Übersetzung des Textes reiche ich noch nach. Seine Musik ist mal fröhlich, mal ernst. Immer authentisch, handgemacht, meist eher trocken, ohne grosse Studioeffekte abgemischt. Es gelingt Melingo mit dieser CD der Tangokultur elf weitere Titel hinzufügen. Jeder ein Unikat. Auch ohne Melingos Stimme haben die Titel einen eigenen Character. Mit seiner Stimme sind es nicht einfach Unikate. Es sind Diamanten. Seine Arrangement sind auf das Wesentliche reduziert und dennoch sehr detailgetreu inszeniert. Es sind nicht immer glatte und althergebrachte Harmonien, die Melingo uns präsentiert. Gelegentlich verlässt er die ausgelatschten Pfade der Tangoharmonien, bedient sich in anderen Genres. Trotzdem, irgendwie denke ich beim zweiten, dritten Hören: "Ja, so fühlt es sich gut an!".

Diese CD markiert einen Meilenstein in Melingos Biographie und legt die Messlatte für anspruchsvollen, eigenständigen, zeitgenössischen Tango in schwindelnde Höhen. Insgesamt stelle ich fest, daß Melingo einer Strömung des neuen Tango zuzurechnen ist, die weder mit Tanghetto, Bajofondo oder Otros Aires noch mit Fernando Otero und schon garnicht mit den üblichen Orchestra Tipica kompatibel ist. Es ist spannend zu beobachten, daß Tangomusik lebt, sich weiterentwickelt und in unterschiedliche Strömungen divergiert. [...]

www.un-loco.de


Peter Stiens, 20080819

 

Wegen seiner Stimme wird Melingo oft mit Paole Conte verglichen und gilt für viele als der Tom Waits Argentiniens. Seine bisherigen Veröffentlichungen waren stets etwas Besonderes. Er brachte eine neue Farbe hinein in den Tango und stellte sich der Kleinbürgerlichkeit vieler Milongas entgegen. Mit "Maldito Tango" präsentiert er nun seine neue CD. 11 Stücke sind darauf enthalten. Alle in gewohnter Melingo-Manier. Doch keines der Lieder reicht an Stücke wie "De todo y para dos", "Agárrese don Enrique", "La pebeta de Chiclana" oder "Sin Luna" der Vorgänger-Alben heran.
Natürlich entfaltet Melingo auch auf "Maldito Tango" seine musikalischen Qualitäten. Bei "Eco il Mondo" beispielsweise ahnt man, zu was der Sänger fähig ist. Bei "En un Bondi Color Humo" versucht er wenigstens ansatzweise, sich neu zu erfinden. Dennoch hat man das Gefühl, dass ihm nicht wirklich etwas Neues eingefallen ist. Er wirkt zurückhaltender - ja fast abwartend. Und beim Titel "Julepe en la Tierra" etwas zu folkloristisch.

"Maldito Tango" wird in Milongas kaum anzutreffen sein, da die Tangos eingeschränkt tanzbar sind. Wer Melingo noch nicht kennt, bzw. noch keine CD von ihm im Regal stehen hat, dem sei sein Album "Santa Milonga" (>>zur Rezension) oder "Tango Bajos" empfohlen.

www.tangokultur.info


Jörg Buntenbach, 20081027

 

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